Die Kunst der Entspannung

Wenn es so einfach wäre, Seelenfrieden zu erlangen, als uns daran zu erinnern, uns zu entspannen, wenn wir uns aufgeregt fühlen, wäre die Mehrheit von uns die meiste Zeit glücklich. Wie jede andere lohnende Fähigkeit erfordert Entspannung jedoch Übung.

Zum Glück kann Yoga ein guter Übungsplatz für die Pflege dieser schönen Kunst sein. Und die Fähigkeiten, die wir in unserer Yoga-Praxis erlernen, können uns für den Rest unseres Lebens unterstützen und uns helfen, stressige Zeiten klar und ausgeglichen zu meistern.

Was können wir tun, um unsere Fähigkeit zu vertiefen, in einen Zustand der Entspannung und Leichtigkeit zu fallen? Wie können wir uns mit unserem inneren Friedenszustand verbinden, wenn unser äußeres Leben voller Stress und Chaos ist? Diese Vorschläge können Ihnen helfen, auf und neben der Matte wieder zu Gleichgewicht und Ruhe zurückzukehren.

Entspannungstipps

Ausatmen: Eine der besten Möglichkeiten, sich wieder auf die Erde zu bringen, besteht darin, das Ausatmen zu verlängern. Diese Form des Atmens - wie im Yoga Sutra vorgeschrieben - ermutigt das Nervensystem, ruhig und still zu werden und den Körper in einen ruhigeren Seinszustand zu versetzen.

Konzentrieren Sie sich auf Ihren Geist: Manchmal, wenn die Welt uns zum Spinnen bringt, wollen wir nichts weiter tun, als uns in einen Sessel fallen zu lassen und in den Weltraum zu starren. Aber dieser Ansatz gibt dem Gehirn oft freie Hand, um sein obsessives und aufgeregtes Denken fortzusetzen. Versuchen Sie stattdessen, Ihren Geist auf konstruktive und engagierte Weise zu fokussieren: Üben Sie eine herausfordernde Asana oder eine absorbierende Atemübung.

Externe Stimulation minimieren: Schalten Sie den Fernseher aus, ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und dimmen Sie das Licht - verringern Sie die Lautstärke

Denken Sie daran, dass äußere Ruhe innere Ruhe fördert. Verwenden Sie während Ihrer Yoga-Sitzung eine Augentasche oder einen Augenwickel, während Sie sich in einer erholsamen Haltung befinden, um die Augen und das Gehirn zu beruhigen.

Negative durch positive Gedanken ersetzen: Der alte yogische Weise Patanjali riet, dass wir, wenn wir durch negative Gedankenmuster gestört werden, unser Gleichgewicht wiederherstellen können, indem wir friedliche Gedanken in unseren Geist einladen. Wenn Sie das nächste Mal von einer qualvollen Angst oder einem deprimierenden Gedanken geplagt werden, bemerken Sie die negative Angewohnheit, werfen Sie sie weg und nutzen Sie Ihre Kreativität, um eine positivere Sicht auf die Welt zu entwickeln.

Suchen Sie nach Lachen: Es gibt nichts stressigeres als ein erstklassiges Bauchlachen. Rufen Sie Ihren lustigsten Freund an, leihen Sie sich eine Komödie auf Video aus oder versuchen Sie eine komplizierte Armbalance, bei der Sie wahrscheinlich schwanken und zu Boden spritzen. Einige Armbalancen sind so lächerlich schwierig (und, seien wir ehrlich, komisch aussehend), wie konntest du nicht lachen?

Üben, üben, üben: Wie bei gutem Wein verbessert sich die Entspannung mit der Zeit. Selbst wenn Sie sich heute in Savasana nicht völlig glücklich fühlen, bereiten Sie den Körper auf Ruhe und Gelassenheit morgen vor. Das wiederholte Üben von erholsamen Körperhaltungen schmiert das Rad der Entspannung, sodass Sie eines Tages schnell und einfach in einen tiefen Zustand der Leichtigkeit fallen können.

Claudia Cummins unterrichtet Yoga in Mansfield, Ohio. Im Moment ist ihre Lieblingspose Parivrtta Janu Sirsasana (Drehte Pose von Kopf bis Knie).

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