Yoga Transformed Me After Depression

When I turned 38, I found myself in a bind. The intermittent depression that had haunted me since my teens had become more frequent and severe. I was taking a lot of medications to treat it. Antidepressants, first. When the drugs didn’t relieve my pain,

I pleaded with my psychiatrist for a higher dose, and then to try another, stronger med. And then another. Until I took 12 different meds, 25 pills per day. I’d been a successful magazine writer and editor who’d traveled the world on assignment for the New York Times, Newsweek, and more. I’d been an intrepid traveler to remote and extreme places. The drugs stole it all from me. I disappeared into a fog. The drugs caused me to slur my speech. I tripped when I walked. I couldn’t ride a bike without falling over. It was so bad that my wife hid my bike. I went to bed. For seven years.

And then my life really began to unravel. My 15-year marriage to my journalism grad-school sweetheart ended. My mother was diagnosed with terminal cancer. A dear friend whom I considered a little brother killed himself with an overdose. I was estranged from my real brother and father because of my anger about old issues. The worst part: I couldn’t feel a thing. I was cut off from my heart and couldn’t cope with the quickening changes. What do I mean?

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Rückblickend sehe ich jetzt deutlicher, was passiert ist. Als Kind eines Alkoholikers war ich auch süchtig geworden. Anstatt zu trinken, was ich befürchtet hatte, betäubte ich mich mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Die Medikamente, die ich nahm, hinderten mich daran, genau die Gedanken und Gefühle zu spüren, die ich zur Heilung brauchte. Die Drogen blockierten die Angst - und Angst ist das Tor zum Wachstum. Die Drogen zerstörten Empathie. Ich konnte den Schmerz anderer nicht fühlen, geschweige denn meinen eigenen. Ich beschuldigte alle für meine Probleme - für meine Scheidung, für meine zappelnde Karriere, für meine harte Familiendynamik. Die Drogen waren zu einem Stahlkäfig um mein Herz geworden. Ich dachte darüber nach, alles zu beenden. Ich habe eine Waffe gekauft.

Und dann habe ich Yoga wiederentdeckt, das ich Jahre zuvor aufgegeben hatte. Nach einer monatelangen Pilgerreise ins Heilige Land versuchte ich, den christlichen Glauben meiner Jugend wieder zu entfachen. Mir wurde etwas Großes klar. Kein äußerer Messias - keine Pille, nicht Jesus - würde mich retten. Ich müsste mich retten. Also beschloss ich, mich wieder mit Yoga zu beschäftigen. In meiner ersten Klasse, als ich in Warrior Pose II stand, erinnerte ich mich an die Energie und das Selbstvertrauen, die mir Yoga in meinen 20ern gebracht hatte. Während Sie in Savasana (Leichenhaltung) liegen,

Ich erinnerte mich an den emotionalen Frieden, die Zuflucht, die eine tägliche Praxis bot. Ich wollte das zurück.

Es dauerte ein paar Monate, um eine reguläre Praxis wiederherzustellen. Und dann habe ich viel getan: sechs Tage die Woche. Keine Fragen gefragt. Ich habe eine Entscheidung gemacht. Jeden Morgen wachte ich mit einer einzigen Absicht auf: Wenn ich zum Yoga kam, war es ein guter Tag. Sonst war nichts wichtig. Ich habe mich in eine Vinyasa-Praxis eingelebt. Es dauerte noch ein paar Monate, bis Yoga anfing, wirklich an mir zu arbeiten. Aber fließende bewegte Energie. Das Sitzen in unbequemen Posen ließ mich über meine eigene Flucht vor Schmerzen nachdenken, den Grund, warum ich überhaupt Drogen genommen hatte. Die tägliche Weisheit meiner Yogalehrer führte mich wieder in die Philosophie des Ahimsa ein - anderen nicht zu schaden, mir selbst aber nicht zu schaden.

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Ich habe die Vorteile gesehen. Yoga regulierte mein Nervensystem wie keine Droge, die ich genommen hatte. Die Depressionen und Angstzustände, die in meinen 30ern so weit verbreitet waren, ließen nach. Es hat auch meinen Körper geheilt. Der Schmerz ging weg. Noch wichtiger war, dass sich mein Herz öffnete. Yoga führte mich dazu, andere spirituelle Praktiken zu erforschen, einschließlich Meditation. Und ich habe einen neuen Weg gefunden, in meiner Haut zu sein. Heute nehme ich ein mildes Antidepressivum. Aber Yoga bekommt die Ehre, mir den Weg zu zeigen.

Manchmal kommen die verlorenen Jahre auf mich zu. Sieben ganze Jahre für immer verloren durch einen Nebel. Manchmal habe ich Mitleid mit mir selbst und finde mich allein und schluchzend. Und wenn das passiert, weiß ich, was zu tun ist. Ich schnappe mir meine Matte. Ich komme zum Yoga. In meiner Brieftasche habe ich ein Stück Papier mit den Worten: Geh zum Yoga. Yoga spart.

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Über unseren Autor

BRAD WETZLER ist Journalist, Schreibtrainer und Yogalehrer in Boulder, Colorado. Erfahren Sie mehr unter bradwetzler.com. 

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